Das Burlebübele zum CSD 2009

Am 23.06.09 zeigt die Sprach- und Kulturbörse der TU das Burlebübele anlässlich des Christopher Street Days im ZMF (Zur Möbelfabrik). Wir Filmemacherinnen werden auch dort sein und Rede und Antwort stehen. Nach dem Film gibt es noch Diva-Musik aus aller Welt. Los geht’s um 21 Uhr im ZMF in der Brunnenstraße 10 in Berlin-Mitte. Der Eintritt ist frei und diesmal sind all gender welcome! Nutzt die Chance…

Datum: 23.06.09
Zeit: 21 Uhr
Ort: Brunnenstr. 10, 10119 Berlin
U-Bhf: U8 Rosenthalerplatz
Eintritt: frei

Das Burlebübele auf dem 35. LFT (LesbenFrühlingsTreffen) vom 29.05.-1.6.09

Wiese vor der Uni Köln - LFT 2009Letztes Jahr sind wir ja mit dem Motorrad zum LFT nach Dresden gebraust, um Eindrücke, Infos und Protagonistinnen für unseren geplanten Dokumentarfilm zur Lesbenbewegung im geteilten Berlin der 70er und 80er zu sammeln. Und dieses Jahr wurden wir eingeladen, den fertigen Film zu zeigen. Da haben wir sofort zugesagt!

Da wir nicht nur zum Film zeigen nach Köln fahren, sondern das ganze LFT-Programm mitnehmen wollten, fuhren wir schon am 29.05.09 direkt von Tübingen weiter nach Köln. Nach interessanten Veranstaltungen zur Lage von Lesben in aktuellen Fernsehserien oder dem Liedgut von Frauen-und Kinosaal LFT - C. Perincioli auf der LeinwandLesbenbands der 70er und 80er Jahre lief das Burlebübele am Sonntag im Hörsaal 4. Trotz der frühen Morgenstunden und durchtanzter Nacht fanden sich ca. 40 Frauen ein, um mit uns den Film zu schauen. Sogar in Gebärdensprache wurde er simultan übersetzt. Die Resonanz war atemberaubend. So viel positives Feedback und so viele verkaufte Filme und Einladungen zu weiteren Vorführungen in andere Städte hatten wir noch nie! Wir freuen uns sehr darüber und werden versuchen, alle Einladungen wahrzunehmen.
Vielen Dank an euch alle!

Rheintour mit dem Kölner Frauengeschichtsverein Das LFT endete für uns mit einer wundervollen Bootstour des Kölner Frauengeschichtsvereins.

Das „Burlebübele“ läuft auf dem ersten Filmfest

nobudget-KellerWenn wir vor zwei Wochen nicht durch Zufall durch das WorldWideWeb gesurft wären und uns das Programm vom nobudget angeschaut hätten, wüssten wir bis heute nicht, dass das Burlebübele am Fr. 22.5.09 seinen ersten Festival-Auftritt hatte. Nach der anfänglichen Verwunderung darüber, dass uns die Festival-Orgas vom Leibnizhaus nicht informiert hatten, machten sich Aufregung und Freude breit. Nach vielen Bewerbungen das erste Filmfestival, auf dem unser Film gezeigt wird!

Da wir sowieso zu der Zeit in Tübingen waren, um an einem Seminar des Graduiertenkollegs mit Judith Halberstam teilzunehmen, das in der Konferenz „Queer Spaces“ mündete, besuchten wir das kleine, sehr nette nobudget-Festival auf dem lauschigen Österberg in Tübingen. Leider war der Vorführraum so klein, dass kaum 10 Menschen Platz fassten und Zeit für ein Filmgespräch war auch nicht eingeplant (es wusste ja keine_r, dass wir kommen..). Trotz allem war es ein sehr schöner Abend mit netten Leuten, interessanten Filmen und Musik…

„Das Burlebübele“ in Tübingen

Kommendes Wochenende wird das „Burlebübele“
gleich zwei Mal in Tübingen zu sehen sein:

am Freitag 22.05.09 ab 20:30uhr auf dem „NoBudget-Filmfest“

am Dienstag 26.05.09 um 21uhr im Zátopek.

Wir freuen uns, dass die Doku regen Anklang findet und auf interessante Diskussionen in einer neuen Stadt.

„Mit den Wölfen heulen“?

Filmvorführung im Spinnboden

Filmvorführung im Spinnboden

Am 23.4.09 haben wir das „Burlebübele“ wieder in Berlin, diesmal im Spinnboden, gezeigt. Zu diesem Abend hatten wir zwei Wegbegleiterinnen von Ursula Sillge und Cristina Perincioli eingeladen, um mit ihnen den Film zu diskutieren und die zwei Zeitzeuginnen zu ihren Erfahrungen und Erlebnissen während der lesbenbewegten Zeiten in den 1970ern und 80ern zu befragen. Ca. 30 Frauen fanden den Weg in den Spinnboden und im Gespräch mit Ines Heinrich und Gisela Necker, bei dem auch Dr. Ursula Sillge anwesend war, kamen dann so einige Anekdoten und Situationen zu Tage, die die Dokumentation um Einiges ergänzten und bereicherten.

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Jana, Oki, Gisela Necker, Ursula Sillge, Ines Heinrich, Luka

So berichtete z.B. Ines Heinrich, die zu DDR-Zeiten beim ‚Bund der Kulturschaffenden‘ beschäftigt war, von einem Lesbentreffen, dass von einer Psychologin zu Forschungszwecken über Homosexualität ins Leben gerufen wurde. Dieses Treffen wurde nach und nach von Ostberliner Lesben angenommen und über einen längeren Zeitraum genutzt, obwohl alle Gespräche aufgezeichnet wurden. Es gab, so Ines Heinrich, damals in Ostberlin kaum Möglichkeiten, sich zu treffen, andere Lesben kennen zu lernen und sich über lesbische Belange auszutauschen. Deshalb fand dieser offizielle Gesprächskreis trotz widriger und kontrollierender Umstände Anklang. In Westberlin hingegen gab es bereits in den 1970ern mehrere Orte, an denen sich Lesben treffen, feiern und politisch organisieren konnten. Gisela Necker, welche damals eine der älteren Frauen innerhalb der Lesbenbewegung war und die L74 mit begründete, erzählte jedoch von einem großen Einheitsdruck, den sie unter den organisierten Lesben verspürte. Wenn eine z.B. der Auffassung war, dass eine Zusammenarbeit mit (schwulen) Männern nicht abzulehnen sei, tat sie besser daran „mit den Wölfen zu heulen“ als dies zu äußern und sich einer möglichen Ausgrenzung aus den lesbischen Gruppen auszusetzen.

Luka, Ursula Sillge, Oki und Jana

Luka, Ursula Sillge, Oki und Jana

Zusammenfassend war es, neben einigen technischen Komplikationen, ein sehr schöner und eindrucksvoller Abend für uns. Dafür wollen wir an dieser Stelle noch einmal herzlichst Ines Heinrich, Gisela Necker, Ursula Sillge und Jana Schmeißer vom Spinnboden danken!

Wegbegleiterinnen im Spinnboden am 23.04.09

Film und Gespräch mit zwei (ehemaligen) Aktivistinnen der lesbenbewegten 70er und 80er Jahre in Berlin

Nachdem wir den Film in den letzten 5 Monaten mehrmals in Berlin und Brandenburg gezeigt und ihn viel diskutiert haben, freuen wir uns besonders euch auf die kommende Veranstaltung am 23. April 09 um 20.00 Uhr im Spinnboden (frauen lesben trans only) aufmerksam zu machen:

An diesem Abend werden Gisela Necker und Ines Heinrich – zwei politische Wegbegleiterinnen von Cristina Perincioli und Ursula Sillge – zu Gast sein. Wir wollen mit ihnen zusammen den Film schauen und danach Raum und Zeit haben mit den zwei Zeitzeuginnen ins Gespräch zu kommen und durch ihre persönliche Sicht und Erfahrungen den Film und die dort dargestellten Lebensrealitäten mal von einer anderen Seite zu beleuchten.

Wir Filmemacherinnen werden auch da sein und freuen uns auf eine spannende Diskussion…

Das Burlebübele auf den „Warmen Filmtagen“ in Dresden

Vergangenen Freitag, 20.03.09, lief das Burlebübele auf der Abschlussveranstaltung der „Warmen Filmtage“ zusammen mit dem Dokumentarfilm „Warum wir so gefährlich waren“.
Da wir am gleichen Abend bereits nach Potsdam in die OLGA eingeladen waren, konnten wir selbst nicht in Dresden sein.

Trotzdem erreichte uns ein Feedback einer Organisatorin:

„am letzten Freitag haben wir euren Film bei der Abschlussveranstaltung unserer „Warmen Filmtage“ gezeigt. Es waren 14 zahlende GästInnen da (was viel ist für diese Veranstaltungen… letztes Jahr hatten wir immer etwa 7), größtenteils, aber nicht ausschließlich Frauen. Insgesamt ist der Film, glaube ich, sehr gut angekommen. Ich selbst habe ihn (mit meinem Laienverstand) als professionell und gut geschnitten erlebt… eure beiden Interviewpartnerinnen haben Witz und Persönlichkeit, und es ist euch gelungen, das einzufangen. Dadurch wirkt der Film lebendig, es macht richtig Spaß zuzuschauen, und ist gleichzeitig informativ. Ich habe auch von ein paar Leuten Nachfragen bekommen, wo der Film sonst noch gezeigt wird, beziehungsweise, ob die DVD irgendwo zu haben ist, und habe auf die auf dem Cover abgedruckte Emailadresse verwiesen. Vielleicht bekommt ihr also in der nächsten Zeit Post.“

Wir freuen uns drauf…